Um herausragende und beispielhafte Leistungen in der Lehre zu würdigen, lobt die RWTH seit 2001 den Lehrpreis aus. Studentinnen und Studenten des Instituts für Psychologie haben Martin Kersting in den Jahren 2001, 2003, 2004 und 2007 für den Lehrpreis der RWTH Aachen nominiert.

Lehrveranstaltungen Kersting:
Ergebnisse der empirischen Lehrevaluation
Auswertung aller Veranstaltungen für das Hauptfach Psychologie

In Erfüllung von gesetzlichen Auflagen gemäß § 6 HG und den RWTH internen Regelungen (siehe "Evaluierung von Lehre und Studium an der RWTH Aachen"), hat das Institut für Psychologie vom Wintersemester 2000 / 2001 bis zum Winter­semester 2002 / 2003  eine em­pirische Lehrevaluation durchgeführt. Dazu wurde der Fragebogen von Prof. Diehl (siehe Diehl, J.M. (1996) Studentische Eva­luation von Hochschul­veranstaltungen. Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, 10, S. 167-170) genutzt.

Im Folgenden sind die Er­geb­­nisse zusammengestellt, die Martin Kersting in den fünf Semestern erzielt hat, in denen die Evaluation durchgeführt wurde (die Lehrevaluation wurde danach eingestellt). Zunächst (Abschnitt 1) werden seine Leistungen mit den Leistungen der übrigen Ver­an­staltungen für das Hauptfach Psychologie verglichen. Anschließend (Ab­schnitt 2) wird ein Vergleich zu den  „Normen“ hergestellt. Dabei wird zwischen den Beurteilungen für Vorlesungen (Abschnitte 2a und 2b) und für Veranstaltungen mit studentischen Referaten (Abschnitte 2c und 2d) unterschieden.

Einen Einblick auf quali­tativer Ebene bieten die Einzelkommentare, die im dritten und letzten Abschnitt darge­stellt sind.

Einzelkommentare


1. Vergleich der Leistungen mit den Leistungen der übrigen Dozen­ten des Instituts für Psychologie der RWTH / Veranstaltungen für das Hauptfach Psychologie

WS 00 / 01

a) Veranstaltungen mit studentischen Referaten:

  • Bestwerte in den „Noten“ für Veranstaltung und für Dozent
  • Bestwerte hinsichtlich der Skalen „Dozentenverhalten“, „Relevanz / Nützlichkeit“ sowie „Themenauswahl / Zusammenhang Referate“

b) Vorlesungen, Vergleich aller Dozenten:

  • Bestwerte in den „Noten“ für Veranstaltung und für Dozent
  • Bestwerte in den Skalen „Relevanz / Nützlichkeit“  sowie „Methodik und Aufbau“

SoSe 2001

a) Veranstaltungen mit studentischen Referaten:

§         Bestwerte in den „Noten“ für Veranstaltung und für Dozent

§         Bestwerte hinsichtlich aller sechs möglichen Einzelskalen

b) Vorlesungen

§         im SoSe 2001 keine Vorlesung

WS 01 / 02

a) Veranstaltungen mit studentischen Referaten:

  • Bestwerte in der „Note“ für Dozent

b) Vorlesungen, Vergleich aller Dozenten

  • Bestwerte in den „Noten“ für Veranstaltung und für Dozent
  • Bestwerte hinsichtlich der Skalen „Dozentenverhalten“, „Relevanz / Nützlichkeit“ sowie „Methodik / Aufbau“

SoSe 2002

a) Veranstaltungen mit studentischen Referaten:

  • im SoSe 2002 keine Veranstaltungen mit stud. Referaten

b) Vorlesungen, Vergleich aller Veranstaltungen

  • Bestwerte in den „Noten“ für Veranstaltung und für Dozent
  • Bestwerte hinsichtlich der Skalen „Dozentenverhalten“ sowie „Methodik / Aufbau“

WS 02 / 03

a) Veranstaltungen mit studentischen Referaten:

  • Bestwerte in der „Note“ für Veranstaltung sowie „Qualität der studentischen Referate“
  • Bestwerte hinsichtlich der Skala „Relevanz / Nützlichkeit“

b) Vorlesungen, Vergleich aller Dozenten:

  • Bestwerte in der „Note“ für Dozent
  • Bestwerte in der Skala „Relevanz / Nützlichkeit“

Die Lehrevaluation wurde im WS 02 / 03 letztmalig durchgeführt.

 

2. Detail-Ergebnisse der Evaluation sowie Prozentränge
2a) Vorlesungen (Evaluationsbogen: „VBVOR“): „Skalen“

Angegeben ist zunächst die Beurteilung der Leistung durch die Studenten auf einer  Skala von 0 (schlechtester Wert) bis 12 (bester Wert).

Die weitere (in Klammern gesetzte) Zahl ist ein sogenannter „Prozentrang“. Hier wird die erzielte Leistung ins Verhältnis gesetzt zu den Ergebnissen, die bei einem Ein­satz des Evaluationsbogens bei einer Referenzgruppe von 181 Vorlesungen der Fach­­bereiche Psychologie an den Universitäten Gießen und Marburg erzielt wurden. Der Prozentrang ermöglicht es festzustellen, welche Position der Dozent im Ver­gleich zu den übrigen 181 Veranstaltungen einnimmt. Ein Prozentrang von „87“ be­deutet z. B., dass die Leistungen von Herrn Kersting gleich oder besser sind als die von 87% der Vergleichsgruppe.

 

Skala 1

Relevanz/

Nützlichkeit

Skala 2

Dozenten-

verhalten

Skala 3

Schwierigkeit /Umfang

Skala 4

Methodik /Aufbau

WS 00 / 01

Veranstaltung 1

10,44

(96)

11,25

(94)

8,91

(64)

10,5

(97)

WS 00 / 01

Veranstaltung 2

10,86

(98)

10,83

(86)

9,48

(72)

10,79

(97)

SoSe 2001

keine Vorlesung

WS 01 / 02

10,96

(98)

11,71

(100)

9,46

(72)

11,1

(99)

SoSe 2002

8,60

(73)

12,00

(100)

9,60

(86)

11,40

(99)

WS 02 / 03

10,87

(98)

11,13

(94)

9,00

(72)

10,9

(97)

Die Lehrevaluation wurde im WS 02 / 03 letztmalig durchgeführt.

Skalenwerte von 0 (schlechtester Wert) bis 12 (bester Wert); in Klammern: Prozentränge


2b) Vorlesungen (Evaluationsbogen: „VBVOR“): „Schulnoten“

Vergleich der erzielten Ergebnisse mit Beurteilung von Vorlesungen (VBVOR):

Die Benotung der Veranstaltung und der Dozent(inn)en bezieht sich auf eine Skala von 1,0 (beste Note) bis 6,0 (schlechteste Note). Die weitere (in Klammern gesetzte) Zahl ist ein sogenannter „Prozentrang“. Hier wird die erzielte Leistung ins Verhältnis gesetzt zu den Ergebnissen, die bei einem Einsatz des Evaluationsbogens bei einer Re­ferenzgruppe von 181 Vorlesungen der Fach­bereiche Psychologie an den Uni­versitäten Gießen und Marburg erzielt wurden. Der Prozentrang ermöglicht es festzu­stellen, welche Position der Dozent im Vergleich zu den übrigen 181 Ver­anstaltungen einnimmt. Ein Prozentrang von „87“ bedeutet z. B., dass die Leistungen von Herrn Kersting gleich oder besser sind als die von 87% der Vergleichsgruppe.  

                 

Note der Veranstaltung

Note des Dozenten

WS 00 / 01; Veranstaltung 1

1,84 (94)

1,35 (100)

WS 00 / 01; Veranstaltung 2

1,39 (99)

1,18 (100)

SoSe 2001

keine Vorlesung

WS 2001 / 2002

1,50 (99)

1,21 (100)

SoSe 2002

1,40 (99)

1,00 (100)

WS 2002 / 2003

1,55 (98)

1,24 (100)

Die Lehrevaluation wurde im WS 02 / 03 letztmalig durchgeführt.

„Schulnoten“ von 1,0 (bester Wert) bis 6,0 (schlechtester Wert); in Klammern: Prozentränge


2c) Veranstaltungen mit studentischen Referaten  (Evaluationsbogen: „VBREF“): „Skalen“

Angegeben ist zunächst die Beurteilung der Leistung durch die Studenten auf einer  Skala von 0 (schlechtester Wert) bis 15 (bester Wert).

Die weitere (in Klammern gesetzte) Zahl ist ein sogenannter „Prozentrang“. Hier wird die erzielte Leistung ins Verhältnis gesetzt zu den Ergebnissen, die bei einem Ein­satz des Evaluationsbogens bei einer Referenzgruppe von 252 Veranstaltungen mit studentischen Referaten der Fachbereiche Psychologie an den Universitäten Gießen und Marburg erzielt wurden. Der Prozentrang ermöglicht es festzustellen, welche Position der Dozent im Vergleich zu den übrigen 252 Veranstaltungen einnimmt. Ein Prozentrang von „87“ bedeutet z. B., dass die Leistungen von Herrn Kersting gleich oder besser sind als die von 87% der Vergleichsgruppe.

 

 

Skala 1

Qualität

Referats-

vorträge

Skala 2

Dozent

(inn)en-

verhalten

Skala 3

Schwierig- keit / Umfang

Skala 4

Relevanz

/Nützlich-keit

Skala 5

Frage-/ Diskuss.-

möglich-keiten

Skala 6

Themen-auswahl / Zusam-menhang

WS 00/01

10,73

(45)

13,20

(34)

11,13

(51)

13,57

(98)

12,07

(82)

12,29

(71)

SoSe 01

14,56

(100)

14,11

(82)

14,44

(99)

13,67

(98)

14,11

(100)

14,33

(99)

WS 01/02

10,54

(45)

13,93

(58)

10,43

(27)

12,43

(84)

11,63

(67)

11,89

(55)

SoSe 02

Keine Veranstaltungen mit studentischen Referaten 

WS 02/03

10,74

(45)

12,79

(24)

9,74

(19)

12,58

(84)

11,42

(67)

11,21

(38)

Die Lehrevaluation wurde im WS 02 / 03 letztmalig durchgeführt.

Skalenwerte von 0 (schlechtester Wert) bis 15 (bester Wert); in Klammern: Prozentränge


2d) Veranstaltungen mit studentischen Referaten  (Evaluationsbogen: „VBREF“): „Schulnoten“

Beurteilung von Seminaren (VBREF):

Die Benotung der Veranstaltung und der Dozent(inn)en bezieht sich auf eine Skala von 1 (beste Note) bis 6 (schlechteste Note).

Die weitere (in Klammern gesetzte) Zahl ist ein sogenannter „Prozentrang“. Hier wird die erzielte Leistung ins Verhältnis gesetzt zu den Ergebnissen, die bei einem Einsatz des Evaluationsbogens bei einer Referenzgruppe von 252 Veranstaltungen mit studentischen Referaten der Fachbereiche Psychologie an den Universitäten Gießen und Marburg erzielt wurden. Der Prozentrang ermöglicht es festzustellen, welche Position der Dozent im Vergleich zu den übrigen 252 Veranstaltungen ein­nimmt. Ein Prozentrang von „87“ bedeutet z. B., dass die Leistungen von Herrn Kersting gleich oder besser sind als die von 87% der Vergleichsgruppe.  

Veranstaltungen                  

Note der Veranstaltung

Note des Dozenten

WS 2000 / 2001

1,57 (94)

1,14 (100)

SoSe 2001

1,00  (100)

1,22 (98)

WS 2001 / 2002

1,61 (94)

1,29 (98)

SoSe 2002

Keine Veranstaltungen mit studentischen Referaten 

WS 02/03

1,60 (94)

1,32 (95)

Die Lehrevaluation wurde im WS 02 / 03 letztmalig durchgeführt.

„Schulnoten“ von 1,0 (bester Wert) bis 6,0 (schlechtester Wert); in Klammern: Prozentränge


3) Auswahl Einzelfeedback
3a) Aus der studentischen Nominierung zum Lehrpreis der RWTH im Januar 2001(Beispiele)

„(...) seine Veranstaltung füllt er [M. Kersting] mit unheimlich viel Elan, Engagement und Begeisterung (...). Neben dem Fachwissen, das er sehr gut vermitteln kann, stellt Martin Kersting auch immer wieder Praxisbezüge her – etwas was ich als sehr wichtig empfinde! Eine weitere Sache, die glaub ich jeder aus seiner Veranstaltung mitnimmt, ist ein kritischer, offener und konstruktiver Blick bzw. ein Hinterfragen der Dinge und kein „blindes“ herumirren (...)“

Aus der studentischen Nominierung zum Lehrpreis der RWTH im Januar 2001

„Herr Dr. Kersting ist ein hervorragender Dozent. (...)Auf fachlicher Ebene achtet er darauf, nicht nur die Theorie und Praxis zu vermitteln, so dass wir für das Berufsleben gewappnet sind. Er lehrt uns auch einen kritischen Umgang mit dem Stoff, der weit über ein normales Verständnis hinausgeht. Sein Veranstaltungen leben darüber hinaus von seiner Spritzigkeit und seinem Humor. Immer hat er spannende Berichte aus seiner praktischen Tätigkeit für uns parat. Er ist sehr engangiert bei der Organisation und Vorbereitung des Seminars und bei Fragen jederzeit für uns ansprechbar. Wenn einer den Preis verdient hat, dann er.“

Aus der studentischen Nominierung zum Lehrpreis der RWTH im Januar 2001

 „Herr Kersting schaffte es (...) durch sein Engagement alle Teilnehmer zu einem regen Meinungsaustausch zu animieren. Die didaktisch sehr einprägsam aufbereiteten Präsentationen untermauern hierbei anschaulich das von ihm mündlich Vorgetragene. Durch seine Offenheit zur Diskussion konnte der sonst oft trockene, theoretische Stoff viel besser verarbeitet werden. (...)“

Aus der studentischen Nominierung zum Lehrpreis der RWTH im Januar 2001

 

3b) Auszüge aus den auf den Evaluationsbogen eingetragenen studentischen Kommentaren zu Veranstaltungen von M. Kersting


Einzelkommentar zur Lehrevaluation

 

Einzelkommentar

Einzelkommentar